Psychotherapie

Psychotherapie ist Hilfe zur Selbsthilfe bzw. Selbstverantwortung

Wenn Sie in Ihren Problemen so verstrickt sind, dass Sie alleine keinen Weg mehr zu finden glauben, kann Sie eine Psychotherapie unterstützen.

In einer Psychotherapie lernen sie viel über Ihre Prägungen, Ihre Potentiale, Ihre eigenen Hindernisse, Ihre Ambivalenzen, Ihre Funktionsweise etc.

Es gibt viel Wissen über die menschliche Natur, die Gefühlswelt, die neurobiologischen Erkenntnisse über das menschliche Gehirn etc., welches Sie in einem psychotherapeutischen Prozess lernen anzuwenden. Sie erfahren auch, wie Sie anders mit sich und Ihren Schwierigkeiten umgehen können.

CHECKLISTE - Wann sollten Sie mit einer Psychotherapie beginnen?

Eine Psychotherapie empfiehlt sich

  • bei Depressionen oder Phasen von anhaltenden Gefühlen von Leere und Hoffnungslosigkeit
  • bei Gefühlen von Wertlosigkeit und Sinnlosigkeit
  • bei körperlichen Symptomen bzw. psychosomatischen Erkrankungen wie chronischen Schmerzen, Herzrasen, chronischen Hauterkrankungen, Asthma, Magenschmerzen, Schweissausbrüchen
  • bei Unfähigkeit Beziehungen zu führen oder länger als zwei Jahre aufrecht zu halten
  • bei Schwierigkeiten starke Gefühle zu kontrollieren (Wutausbrüche, aber auch Traurigkeit)
  • bei dem Gefühl, das Leben nicht im Griff zu haben
  • bei dem Gefühl von Orientierungslosigkeit, ständig auf der Suche sein
  • bei dem Drang, selbstverletzende Handlungen an sich zu verüben
  • bei Überlastung, Burnout und starkem Streß
  • bei Selbstmordgedanken und Gedanken von Ausweglosigkeit
  • bei Schlafstörungen und wiederkehrenden Albträume
  • bei Lebenskrisen wie Scheidung, dem Verlust oder Tod Angehöriger oder ungeborener Kinder
  • bei traumatischen Erfahrungen, die ihre Spuren hinterlassen haben
  • bei Kinderwunsch, der sich trotz organischer Funktionalität nicht erfüllt
  • bei Trauer, die über das übliche Maß hinausgeht
  • bei Zwangsgedanken und Zwangshandlungen, die kaum Wille-Helbichntlich beeinflussbar sind
  • bei Süchten wie Medikamentensucht, Kaufsucht, Spielsucht, Alkoholproblem etc.

Wie läuft eine Psychotherapie ab?

Zunächst einmal wird ein sogenanntes "Erstgespräch" vereinbart. Dieses dient dazu abzuklären, ob sich zwischen Patient/Klient und Therapeut eine vertrauensvolle Arbeitsbeziehung entwickeln kann und um die genauen Modalitäten der Psychotherapie zu vereinbaren. Beide entscheiden sich nach diesem ersten Zusammentreffen, ob sie miteinander arbeiten wollen.

Nach der Erhebung der Problemsituation, der derzeitigen Lebenssituation usw. kommen folgende Methoden der Psychotherapie - abgestimmt auf Ihre Persönlichkeit - zum Einsatz:

  • Katathym Imaginative Therapie
  • Analytisch orientierte Gesprächstherapie
  • Psychodrama
  • Provokative Therapie
  • Systemische Therapie
  • Integrative Gestalttherapie
  • Verhaltenstherapie

Lesen Sie mehr über die psychotherapeutischen Methoden auf der Website des BMG.

Folgende Techniken können ebenfalls den psychotherapeutischen Prozess unterstützen:

  • Kunsttherapie
  • Entspannungstechniken
  • Achtsamkeitsübungen
  • Hypnotherapeutische Interventionen
Portrait Dr. med. Claudia Wille-Helbich

Tipp: Kurz- oder Langzeittherapie?

Kurzzeittherapie (10-20 Stunden) empfehle ich bei Problemen oder Beschwerden, die erst vor kurzer Zeit aufgetreten sind! Hier geht es um schnelle, lösungsorientierte Entlastung.

Bestehen die Beschwerden schon über einen längeren Zeitraum, rate ich zu einer Langzeittherapie. Hier geht es zusätzlich um Ursachenergründung und Begleitung im Veränderungsprozeß.