Psychotherapie

Dr. med. Claudia Wille-Helbich

Paartherapie Wien | Psychotherapie Wien

Psychotherapie ist Hilfe zur Selbsthilfe bzw. Selbstverantwortung

Es gibt Phasen im Leben, die enorm schwierig sind. Das ist Teil des Lebens. Meistens kann ich diese gut bewältigen und damit reifen. Gespräche mit der Familie und FreundInnen helfen, da wir alle solche Phasen kennen und es gut tut zu sehen - ich bin nicht alleine.

Manchmal vermeiden wir aber solche Gespräche, sei es, dass wir glauben, alles alleine bewältigen zu müssen, sei es, dass wir andere nicht belasten wollen, sei es, dass ich umgeben bin von Menschen, die nicht zuhören können oder bewertend sind. Die Folge ist, dass sich alles in mir aufstaut, ich trage eine Last, die mir meinen Alltag enorm erschwert. Dann ist es Zeit zur Psychotherapeutin zu gehen.

Manchmal reaktivieren aktuelle Themen alte Verletzungen und zu den aktuellen Gefühlen kommen noch alte unangenehme Gefühle dazu. Das läuft unbewußt ab, ich verstehe dann nicht, warum es mir dermaßen schlecht geht? Wegen so einer "Kleinigkeit"? Warum bin ich dermaßen erschöpft? Warum stehe ich dermaßen an? Wo doch eigentlich alles in Ordnung ist?!

Eine Psychotherapeutin ist jemand die neutral ist, eine Expertin, die eine unvoreingenommene Außensicht hat und nicht selbst belastet wird, denn sie hat gelernt, Probleme ihrer PatientInnen nicht zu ihren Problemen zu machen. Auch die Schweigepflicht hilft ganz offen reden zu können, alles auf den Tisch zu legen, um gemeinsam zu erkunden, was das bedeutet und wie man damit gut umgeht.

Sich Hilfe holen zu können ist ein Zeichen von Intelligenz, Lebenstüchtigkeit und Selbstverantwortung.

Wann sollten Sie mit einer Psychotherapie beginnen?

Eine Psychotherapie empfiehlt sich, wenn Sie

  • unter Erschöpfung, starkem Streß oder Burn-out leiden,
  • sich niedergeschlagen, antriebslos, leer fühlen,
  • Medikamente gegen eine Depression bekommen, und zusätzlich an den Ursachen arbeiten wollen,
  • in einer Midlifecrisis stecken,
  • keine Lebensziele haben, sich orientierungslos fühlen,
  • psychosomatische Erkrankungen haben wie Reizdarm, chronische Rückenschmerzen, Psoriasis, Herzrasen ...,
  • Zwangsgedanken haben und nächtelang grübeln,
  • Panikattacken haben,
  • in Beziehungen immer wieder scheitern,
  • jemanden verloren haben und Trauerarbeit leisten wollen,
  • in einer Lebenskrise stecken,
  • Selbstmordgedanken haben.

Ablauf einer Psychotherapie

Zunächst einmal wird ein sogenanntes "Erstgespräch" vereinbart. Dieses dient dazu abzuklären, ob sich zwischen PatientIn/KlientIn und Therapeutin eine vertrauensvolle Arbeitsbeziehung entwickeln kann und um die genauen Modalitäten der Psychotherapie zu vereinbaren. Beide entscheiden sich nach diesem ersten Zusammentreffen, ob sie miteinander arbeiten wollen.

Nach der Erhebung der Problemsituation, der derzeitigen Lebenssituation usw. kommen folgende Methoden der Psychotherapie - abgestimmt auf Ihre Persönlichkeit - zum Einsatz:

  • Katathym Imaginative Therapie
  • Analytisch orientierte Gesprächstherapie
  • Psychodrama
  • Provokative Therapie
  • Systemische Therapie
  • Integrative Gestalttherapie
  • Verhaltenstherapie

Lesen Sie mehr über die psychotherapeutischen Methoden auf der Website des BMG.

Folgende Techniken können ebenfalls den psychotherapeutischen Prozess unterstützen:

  • Kunsttherapie
  • Entspannungstechniken
  • Achtsamkeitsübungen
  • Hypnotherapeutische Interventionen
Portrait Dr. med. Claudia Wille-Helbich

Tipp: Kurz- oder Langzeittherapie?

Kurzzeittherapie (10-20 Stunden) empfehle ich bei Problemen oder Beschwerden, die erst vor kurzer Zeit aufgetreten sind! Hier geht es um schnelle, lösungsorientierte Entlastung.

Bestehen die Beschwerden schon über einen längeren Zeitraum, rate ich zu einer Langzeittherapie. Hier geht es zusätzlich um Ursachenergründung und Begleitung im Veränderungsprozeß.